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Nachdem Tilman Motullo bereits Ende Februar aus dem Regionalentscheid in Augsburg in der Kategorie Physik als Sieger hervorgegangen war, gewann er nun auch beim Landeswettbewerb an der Universität Regensburg den 1. Preis. Damit setzte sich der Schüler bayernweit gegen fast 150 Teilnehmende durch, die mit rund 80 Projekten im Fachgebiet Physik bei Jugend forscht junior angetreten waren. Für seine Untersuchungen zur „Strömungsmechanik der Rudersteuerung von Containerschiffen“ erhielt er zudem den Sonderpreis „Die Kraft des Wassers“.

Mit dem Thema beschäftigt sich Tilman bereits seit fast zwei Jahren. Sein Ziel ist es, die Ruder großer Schiffe zu verbessern. Dazu entwarf er am Computer verschiedene 3D-Modelle von nebeneinander angeordneten Rudern, die er „Parallelruder“ nennt, und druckte sie mit dem 3D-Drucker des Gymnasiums aus. Um deren Wirksamkeit zu überprüfen, baute er aus großen Abflussrohren einen Strömungskanal. Die Hauptschwierigkeit bestand schließlich darin, die Modellruder so in der Wasserströmung zu positionieren, dass sich Quer- und Längskräfte präzise messen ließen. Mit viel Geschick und Tüftlergeist entwickelte er eine Messapparatur, die die Jury in Regensburg überzeugte. In der Laudatio hob der Juror Toni Lautenschläger die „hohe Eigenleistung und den bemerkenswerten Tiefgang“ der Arbeit hervor.

Der 14-jährige Schüler nahm bereits zum wiederholten Mal am Wettbewerb Jugend forscht teil. Seit der 5. Klasse besucht er die „Jugend forscht“-AG am Gymnasium Donauwörth. Dort werden naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler von MINT-Lehrkräften bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Projekte begleitet und beraten.

Text: Dr. Christian Sommer

(Foto: Stephan Giglberger)

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